Meteora: Trüffeln und Klöster, himmlische Intervention

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Die Trüffeljagd kann ja eine Nachricht an sich sein. Wandern aufs Land, in einer wunderschönen Landschaft, Kochen im Freien, Trüffelverkostung. All das bildet ohnehin eine unvergessliche Erfahrung. Das Ganze wird aber noch interessanter, wenn man den Ort genauer bestimmt und zwar der ist Meteora, die Klöster die zum UNESCO Welterbe gehören.

In der Präfektur von Trikala, nur 20 km weit von der Stadt Trikala, über Kalambaka, stehen stolz die Steinfelsen von Meteora, voll von versteinerten Muscheln; ein einzigartiges geologisches Phänomen. Meteora ist, nach dem Berg Athos, die größte Klostergesamtheit in Griechenland. Die Klöster von Meteora waren insgesamt dreißig, von denen sechs in Betrieb heute sind und viele Besucher erhalten. Aber es gibt viele kleinere verlassene Klöster, derer Mehrheit im 14. Jahrhundert gegründet wurde.

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Fernab der Touristenpfaden

Meteora ist mehr als Heimat. Alles riecht nach Vertrautheit. Die Luft, die Erde riechen nach Authentizität und das  spiegelt sich in jedem einzelnen Augenblick der Einheimischen wider. Das Reisen nach Thessalien heißt immer eine Reise zurück zum Kern. In Befreiung. Und diesmal ist die Trüffeljagd der beste Anlass.

Der Landwirtcharakter Griechenlands entwickelt sich entlang der Nationaler Autobahn Athen-Lamia. Die Landschaftwechselungen sind nicht rasch. Mehr geht es um Farbewechslungen der Erde dank der verschiedenen Anbauen. Mal Getreide, mal Baumwolle. Landwirtschaft in Griechenland kann noch eine schmerzhafte Geschichte sein…

Fthiotida: Bis zu    m Lamia gibt es auch ein Stück griechischer antiker und neuerer Geschichte. Die Gedenkstätte von Thermopylen, die im Jahre 1955 vom Bildhauer Vassos Falireas gebaut wurde, ist eine skulpturale Gestaltung, die aus der Bronze-Statue von Leonidas mit Speer und Schild in der Mitte besteht, während rechts und links und in tieferen Lagen die Marmorformen des personalisierten Taygetos, des höchsten Bergs von Peloponnes und des personalisierten Flusses Evrotas sind, der durch das ganze Lakonia läuft . Die Form von König Leonidas wurde auf alten Krieger basiert, den die Britische Archäologische Schule im Jahre 1920 ausgrabte und ihn mit König Leonidas gleichstellte. Es sei darauf hingewiesen , dass die Gedenkstätte von Thermopylen auf Kosten der Griechen von Amerika errichtet und aufgestellt wurde.

Historischer Flashback:

Die Opferung von Leonidas und seiner 300 Mitkämpfer wurde ein zeitloses Symbol und an der Stelle, wo Leonidas und seine Kriegskameraden fielen, wurde ein Denkmal mit dem bekannten gravierten Epigramm von Symeonidis: Ὦ ξεῖν’, ἀγγέλλειν Λακεδαιμονίοις ὅτι τῇδε
κείμεθα, τοῖς κείνων ῥήμασι πειθόμενοι errichtet.
Das bedeutet: “Fremde, sag den Spartaner, dass wir hier liegen, treu an ihre Gesetzte”, im Sinne von: ” wir starben hier nach den spartanischen Traditionen”. Nach der Schlacht in Thermopylen wurde ein Steinlöwe errichtet, sodass alle sich an den Namen des Königs erinnern, dass er an dieser Stelle fiel. Seine sterblichen Überreste wurden zur Beerdigung in Sparta im Jahre 440 v. Chr. gesendet.
Heute ist weder der steinerne Löwe noch das Epigramm von Simonidis vorhanden. Eine Kopie des Epigramms befindet sich auf dem Hügel von Kolonos gegenüber dem Kriegerdenkmal. XIV Prähistorische und Klassische Altertümer. Für Behinderte: Ja, Eintritt frei

In derselben Gegend  fand auch die Schlacht von Thermopylae statt. Beim Beginn der griechischen Revolution kämpfte Athanasios Diakos mit einer Armee von 1.500 Männer  gegen 8.000 Osmanen. Dabei fiel er in Alamana bei Thermopylen in die Gefangenschaft der Osmanen, die ihn grausam töteten. Sein Tod wurde in Volksliedern gefeiert und auch dramatisch bearbeitet.

Der neue Hotspot des griechischen Festlands ist Meteora. Das Gelände ist auch noch bis heute ein Geheimnis, das seine Entlarvung je nach Besucher erwartet! Wortwörtlich kann es so sein vor allem wegen der Vielfalt der Aktivitäten. Naturliebhaber, Sportfans, Kultur-Enthusiasten, Meteora bietet jedem das seinem. In diesem Rahmen wird die Trüffeljagd ab dem 25. März in Kooperation mit dem Naturkundemuseum von Meteora veranstaltet.

Die Trüffeljagd

Die Gegend voTrüffel, Pliz, Griechenland, Meteora, Thessalien, Gastronomie, Essen, n Meteora und Kalambaka verfügt über wilde Trüffel. Die Art der Wälder, die Bodenqualität, die Höhe und das Klima begünstigen den Anabau dieses einzigartigen unterirdischen Pilzes. Soweit sind der Tuber aestivum, der Tuber uncinatum, der Tuber brumale, der Borchii usw in signifikanten Mengen erkannt. Dies macht die Region besonders geeignet für die Trüffeljagd. Außerdem kann sie mit einem Pilz-Museum Besuch kombiniert werden, eines der wenigen in Europa, was die ganze Erfahrung einzigartig nicht nur in Griechenland, sondern in ganzem Europa macht. Christos mit seinem Trüfflehund, Brio, warten auf uns! Sofort beginnt die Suche an jede  Ecke des Waldes. Erste Trüffel, zweite, dritte… Brio geht unaufhaltsam weiter, und wir folgen ihm. Nach einer Weile stoppt er, zufrieden, da er seine Fähigkeiten gezeigt hat und verlässt die Hauptrolle dem Chef.

Die Trüffelnudeln

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Chris setzt seine Mütze und das Kochen beginnt. In einem riesengroßen Kochtopf, mit Kapazität von 50 Gerichten, bereitet er für alle leckere Trüffelnudeln mit wilden Pilzen. Zugleich zeigt er die Geheimnisse der Trüffel und wie sie gekocht werden. Die Pasta wird serviert und die Flaschen Wein geöffnet.

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Das Museum

Zurück zum Museum. Tour, mit besonderem Schwerpunkt auf Pilze, Pilzleckereien (herzhafte und süße) und Degustation.

Das Programm:

10.00 Uhr: Abfahrt vom Museum

10.30 Uhr: Jagdstart

11.15: Kochen der Trüffelnudeln im Wald

12.15: Ende der Jagd

12.45: Tour im Museum

13.15: Pilzenverkostung

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Über den Autor

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Die erste Wahlverwandtschaft entschied über den Ehrgeiz, die zweite über den Lesestoff und die dritte über den Blick auf die Welt. Denen wird sowohl das Leben als auch das Wohlleben geschuldet. Athen: geboren/aufgewachsen/studiert/arbeitend. Köln: gelebt/studiert. Deutsch: Berufssprache. Texte: schreiben/lesen/lektorieren. Natürlich gibt es mehr Zahlen, Orte, Fakten, Firmen.

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