Das Archäologische Nationalmuseum feiert den zweihundertsten Jahrestag der griechischen Revolution

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Nach der dreimonatigen Corona-Schließung sind die Museen in Griechenland ab 15. Juni 2020 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine der Ausstellungen, die einen (Wieder-)Besuch wert ist, ist die temporäre Ausstellung des Archäologischen Nationalmuseums (Athen) mit dem Titel “These are what we fought for… Antiquities and the Greek War of Independence” [Für diese haben wir gekämpft… Altertümer und der griechische Unabhängigkeitskrieg], die im Februar 2020 als Teil der Feierlichkeiten des Museums zum 200. Jahrestag des griechischen Unabhängigkeitskriegs eröffnet wurde.

Archäologisches Nationalmuseum Athen

Die Ausstellung zielt darauf ab, die verschiedenen Aspekte der mehrdimensionalen Beziehung des griechischen Volkes zu den Altertümern zu beleuchten. Der Titel der Ausstellung erinnert an einen Satz, der einer legendären Figur der griechischen Revolution zugeschrieben wird, General Ioannis Makrygiannis. Makrygiannis riet den griechischen Freiheitskämpfern keine Antiquitäten Griechenlands zu verkaufen oder zu verschenken, da der Freiheitskampf nich nur in der Forderung des griechischen Volkes nach Unabhängigkeit, sondern auch in seinen historischen Rechten auf die unvergleichlichen Werke seiner antiken Vorfahren eingebettet war.

©Archäologisches Nationalmuseum, Athen. Foto von E. Galanopoulos

Genauer gesagt besteht die Ausstellung aus fünf Abschnitten-Themen: i) Revolutionäre Bewegungen und ideologische Vorbereitung vor der griechischen Revolution, ii) Fälle von Antikenraub, iii) Die philhellenische Bewegung, iv) Vorbereitungen aus der Revolutionszeit zur Schaffung von Institutionen, die antike Denkmäler schützen und bewahren sollten v) Der Sieg des griechischen Volkes.

Insgesamt präsentiert die Ausstellung 26 antike Exponate aus den frühesten Sammlungen des Museums, welchen 26 Werke (Leihgaben anderer Organisationen) aus dem 18. und 19. Jahrhundert gegenübergestellt werden, hauptsächlich von europäischen Künstlern, die griechische Landschaften dieser Zeit darstellen und Griechenland mit Europa verbinden. Bemerkenswert ist, dass die Ausstellung mit der altgriechischen geflügelten Siegesgöttin Nike – als emblematisches Symbol für den erfolgreichen Kampf des griechischen Volkes – ihren Abschluss findet. Der besondere Fokus, der auf die göttliche Figur der Nike gelegt wird, ist kein Zufall, denn sie ist das Bindeglied zur kommenden Ausstellung des Museums, die am 29. September anlässlich der 2.500 Jahre seit der Schlacht bei den Thermopylen und der von Salamis eröffnet werden soll.

©Archäologisches Nationalmuseum, Athen. Foto von E. Galanopoulos.

Die Ausstellung “These are what we fought for… Antiquities and the Greek War of Independence” ist bis zum 5. Juli 2020 zu sehen; nach ihrem Abschluss soll sie das ganze Jahr 2021 hindurch als digitale Ausstellung auf der Website des Museums präsentiert werden.

Das Archäologische Nationalmuseum wurde 1829 gegründet. Es war das erste Museum, das der griechische Staat nach dem Unabhängigkeitskampf und der Befreiung Griechenlands vom osmanischen Joch gründete. Sein ursprünglicher Hauptsitz befand sich auf Ägina, der ersten Hauptstadt Griechenlands. Mit der Verlegung der Hauptstadt nach Athen im Jahr 1834 wurde auch der Sitz des Museums verlegt. Heute ist es das größte archäologische Museum Griechenlands und eines der wichtigsten Museen der Welt, das der antiken griechischen Kunst gewidmet ist.

Um mehr über die Geschichte und die Ausstellungen des Museums zu erfahren, besuchen Sie die offizielle Website des Archäologischen Nationalmuseums

Originaltext: “The National Archaeological Museum celebrates the Greek War of Independence bicentennial

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Die erste Wahlverwandtschaft entschied über den Ehrgeiz, die zweite über den Lesestoff und die dritte über den Blick auf die Welt. Denen wird sowohl das Leben als auch das Wohlleben geschuldet. Athen: geboren/aufgewachsen/studiert/arbeitend. Köln: gelebt/studiert. Deutsch: Berufssprache. Texte: schreiben/lesen/lektorieren. Natürlich gibt es mehr Zahlen, Orte, Fakten, Firmen.

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