Ein uraltes Kommunikatiosssystem wird auf Sifnos wiederbelebt!

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Für das 15. Jahr wird der antike Kommunikationsbrauch mit Türmen und Fackeln am Pfingstsonntag in Sifnos wiederbelebt. Mehr als 250 Freiwillige werden 86 archäologische Stätten fiktiv verbinden. Türme, Zitadellen, Sakralmonument, die vor Tausenden Jahren in täglicher Benutzung waren, werden kurz wieder ins Leben gebracht. Es geht um ein authentisches Exemplar erlebter Geschichte, welches die Bewohner und Besucher von Sifnos mobilisiert.

76 antike Türme sind auf der ganzen Insel verteilt. Alle sind rund und zwischen dem 6. Jh. und 3 Jh. AD gebaut. Beleg dafür sind sowohl Teile gefundener Vasen als auch als auch die Größe und die Baustruktur der Türme. Die Türme sind mit der Zitadellen der Insel verbunden und wurden sowohl als Festungen und Wachlokale oder als Lager verwendet. Dieses Kommunikationsnetz zielte darauf ab, Nachrichten -besonders bei Notfällen oder in turbulenten Zeiten- inselweit zu übermitteln. Diese Kommunikationssystem war von erheblichem Wert Inder Antike dienend zur Übermittlung schon besprochener Nachrichten.

Der Name des Brauches ist Friktoría (auf Griechisch φρυκτωρία aus den alt-griechischen Wörtern φρυκτός = Fackeln und ώρα = Sorge).

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Die erste Wahlverwandtschaft entschied über den Ehrgeiz, die zweite über den Lesestoff und die dritte über den Blick auf die Welt. Denen wird sowohl das Leben als auch das Wohlleben geschuldet. Athen: geboren/aufgewachsen/studiert/arbeitend. Köln: gelebt/studiert. Deutsch: Berufssprache. Texte: schreiben/lesen/lektorieren. Natürlich gibt es mehr Zahlen, Orte, Fakten, Firmen.

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